Aufhängen eines Puzzles

Angefangen sind wir einmal mit Panorama-Bildkalender von der Edition Alexander von Humbold. Man erhielt 12 Bilder, wo einem nicht unbedingt alle gefiehlen. Dass in der Fußzeile noch Monate & Tage angegeben sind, war eigentlich nebensächlich, denn die Lieblingsmotive hingen meist mehrere Monate. Doch mit der Zeit wurden die Bilder verknickt, wellig und ausgeblichen. Also haben wir angefangen schöne Motive zu puzzeln.

Ein Puzzle fertig zu bekommen ist manchmal eine Herausforderung und man denkt danach ist alles erledigt. Doch dem ist nicht so. Spätestens wenn man die gepusselten Bilder umhängen möchte erweist es sich von Vorteil, wenn man sich vorher darüber Gedanken gemacht hat. Also habe ich nach einen Weltumspannnenden Standard gesucht und keinen gefunden.

Doch nun habe ich die Lücke gefüllt. Mangels Veröffentlichung ist es weder in eine DIN-Norm noch in einen EN-Standard eingeflossen, aber vielleicht kommt das noch.

Grundlage für das Puzzle ist eine 8 mm Sperrholzplatte aus Pappel. Eine Tischlerplatte sollte es sein, da diese sich eigentlich am wenigsten verziehen sollte. Uneigentlich ist dem leider nicht immer so. Pappel habe ich lediglich gewählt, weil es am günstigsten ist, Birke wäre das nächst bessere, was dann auch noch gut riecht...

Ist das Puzzle größer (ca. ab 1000 Teile) sind zwei Bohrlöcher erforderlich. Da man die Nägel nicht immer genau in die Wand bekommt und größere Löcher leichter zu treffen sind, habe ich mich für 8 mm Löcher entschieden (6,5 mm war zu klein und unpraktikabel).

Analog zu den Kalendern, habe ich einen horizontalen Lochabstand von 544 mm bzw. (ca. 21,45 inch) gewählt.

Nun ist die Absicht unterschiedlich grosse Puzzle untereinander tauschen zu können. Um nicht die ganze Wand zu perforieren, habe ich mich entschieden, den Bildmittelpunkt immer an der selben Stelle zu lassen. Damit ergibt sich immer der selbe vertikale Lochabstand zur Bildmitte, willkührlich festgelegt auf 205 mm (+4 mm Bohrradius).

zwei löcher in platte

Beispiel: 93 x 68,5 cm

Die Mittelpunkte der Bohrungen sind ca. 930 mm /2 - 272 mm = 193 mm vom linken und rechten Rand entfernt.
Von der oberen Kante sind die Bohrungen 685 mm /2 - 205 mm = 138 mm entfernt.
Siehe grafika - Deep Forest Waterfall

Beispiel: 136 x 48 cm

Die Bohrungen sind ca. 1360 mm /2 - 272 mm = 408 mm vom linken und rechten Rand entfernt.
Von der oberen Kante sind die Bohrungen 480 mm /2 - 205 mm = 35 mm entfernt.
Siehe Heye - Oak Tree

Beispiel: 95 x 33 cm

Die Bohrungen sind ca. 950 mm /2 - 272 mm = 203 mm vom linken und rechten Rand entfernt.
Von der oberen Kante sind die Bohrungen 330 mm /2 - 205 mm = -40 mm entfernt.
Da die Bohungen außerhalb des Bildes sind, kann ich bei diesem Beispiel nicht mehr kompatibel bleiben.
Siehe Heye - Milford Sound

Beispiel: 693 x 493 mm

Die Bohrungen sind ca. 493 mm /2 - 272 mm = -25,5 mm vom linken und rechten Rand entfernt.
Von der oberen Kante sind die Bohrungen 693 mm /2 - 205 mm = 142 mm entfernt.
Da die Bohungen außerhalb des Bildes sind, kann ich bei diesem Beispiel nicht mehr kompatibel bleiben.
Siehe puzzle.de - In der Wildnis
P.S. Die Schmidtspiele-Seite ist leer, wenn man youtube-nocookie.com (google) nicht zulässt.
schmidtspiele-shop.de findet "in der Wildnis" nicht...

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